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Ein mobiles und selbstbestimmtes Leben dank Heimdialyse

Patientengeschichten

„Ich bin völlig unabhängig.“ Peter Birkenmaier, 72 Jahre, Rentner aus Haslach im Kinzigtal

„Heute spielt meine Erkrankung eine untergeordnete Rolle in meinem Leben.“ Peter Birkenmaier ist seit 2013 dialysepflichtig. Damals hat dem stets aktiven ehemaligen Journalisten aus Haslach im Kinzigtal die Notwendigkeit einer Dialyse sehr viel Angst gemacht. Gemeinsam mit seiner Frau Theresia hat er sich jedoch der Situation gestellt.

Er entschied sich nach intensiven Gesprächen mit Ärzten, Schwestern und anderen Patienten sowie eigenen Recherchen für eine Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse), die häufigste Form der Heimdialyse. Dabei wird das Blut nicht außerhalb, sondern im Körper gefiltert und gereinigt. Dies geschieht durch das Bauchfell, einer körpereigenen Membran. Das Verfahren ist einfach, sicher und durch Trainings und Schulungen für Patienten und Angehörige imVorfeld leicht zu erlernen. Der Zeitpunkt für den Durchlauf der Dialyseflüssigkeit kann individuell an den eigenen Alltag angepasst werden.

Ich habe schon innerhalb der ersten Wochen auch subjektiv gemerkt, dass es mir besser geht. Ich bin richtig aufgeblüht, konnte wieder Fahrrad fahren.

Und besonders eine Sache war für Peter Birkenmaier, der auch lange im Fremdenverkehr tätig war, wichtig: Er konnte wieder reisen. „Nicht mit dem Flugzeug, aber mit unserem alten VW Bus durch Europa! Mit dem Cycler1 sind wir völlig unabhängig und er findet auf einem der Sitze genügend Platz.“

Gemeinsam mit seiner Frau hat Peter Birkenmaier einen Weg gefunden, die Qualität seines alten Lebens wiederzuerlangen. Trotz Dialysepflicht und ohne ein Gefühl der Einschränkung.

1 Bei der automatisierten Peritonealdialyse erfolgt der Wechsel der Dialyselösung automatisiert über ein Gerät – den sogenannten Cycler.

Mehr Informationen zur Heimdialyse

Leben mit der Peritonealdialyse

Peter Birkenmaier: Mein Tagebuch. Ein Mut-Macher.