Wichtig ist grundsätzlich eine gute Aufklärung. Sicher kann Ihnen auch ein Gespräch mit einem anderen Dialyse-Patienten helfen.
Vorgespräche zwischen Patient, Partner, Arzt und PD-Pflegekraft
In der PD-Ambulanz findet ein ausführliches Informationsgespräch mit dem Arzt und der PD-Pflegekraft statt. Hier erfahren Sie, wie die Peritoneal-
bzw. Hämodialyse funktioniert.
Vor- und Nachteile der Therapien werden individuell besprochen.
Bei einer körperlichen Untersuchung tastet der Arzt die Bauchdecke ab und erkundigt sich nach früheren Operationen, um die Intaktheit des Bauchfells zu überprüfen. Dies ist die Voraussetzung für eine komplikationslose Peritonealdialyse.
Während der Entscheidungsphase sollten Sie die Möglichkeit haben, mit einem Peritoneal- bzw. Hämodialysepatienten zu sprechen. So können am besten Fragen „von Mensch zu Mensch“ geklärt werden. Bitten Sie Ihr PD-Team um Informationsmaterial, um auch zu Hause noch einmal in Ruhe nachlesen zu können. Mittlerweile gibt es überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz Dialyse-Selbsthilfegruppen, die Sie bei Fragen gerne unterstützen.
OP-Vorbereitung
Vor der Katheterimplantation erfolgen einige Routineuntersuchungen wie:
Am Abend vor der OP dürfen Sie weder essen noch trinken. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Die vorgesehene Katheteraustrittstelle wird vor der OP durch einen Arzt oder eine Pflegekraft des PD-Teams markiert. Wichtig ist, dass die Austrittstelle nicht in einer Hautfalte und oberhalb oder unterhalb der Gürtellinie liegt.
OP-Nachbereitung
Die ersten drei Tage nach der Katheterimplantation haben Sie strenge Bettruhe, damit der Wundheilungsprozess nicht beeinträchtigt wird.
Ab dem 4. Tag nach der OP beginnt das PD-Training.
In der Regel bleiben Sie 1 bis 2 Wochen stationär im Krankenhaus. In dieser Zeit lernen Sie alles, was Sie über Ihre Heimdialyse wissen müssen. Falls die APD von dem Patienten gewünscht wird, schließt sich dieses Training entweder unter stationären oder ambulanten Bedingungen an.