PET
Der Peritoneale Equilibrationstest zeigt auf, welche Transporteigenschaften Ihr Peritoneum hat.
Dieser Test sollte frühestens 8 Wochen nach PD-Beginn zur Festlegung Ihres optimalen Dialyseregimes durchgeführt werden. Danach wird er in regelmäßigen Abständen, auf jeden Fall bei Verlust der Nierenrestfunktion und/oder Ultrafiltration wiederholt.
Parameter der Dialysequalität
Basiskriterien einer adäquaten Peritonealdialyse sind:
1. keine klinischen Symptome oder Zeichen von Urämie
2. subjektives Wohlbefinden mit guter Rehabilitation
3. guter Ernährungszustand mit Serumalbumin > 3,5 g/dl
4. ausgeglichene Flüssigkeitsbilanz
5. Hämatokrit > 25% (ohne EPO)
6. stabile Nervenleitgeschwindigkeit
7. gut kontrollierter Blutdruck
8. optimale Behandlung des Hyperparathyreoidismus
Darüber hinaus sind zur Bestimmung der Dialysequalität sogenannte Kinetikmodelle für Harnstoff und Kreatinin halbjährlich oder nach einer Therapieänderung notwendig.
Zur Bestimmung der verschiedenen Effektivitätsberechnungen benötigt Ihr behandelndes Zentrum eine Probe vom gesamten Dialysat und Urin (sofern noch vorhanden) über 24 Stunden und eine Blutprobe. In allen drei Proben werden Harnstoff, Kreatinin und Eiweiß bestimmt.
Kt/V
Anhand von mathematischen Formeln wird die Dialyseeffektivität für den Harnstoff errechnet. Liegt dieser sogenannte Kt/V-Wert unter 1,7 pro Woche und beträgt die Ultrafiltration weniger als 1 Liter pro Tag, muss überlegt werden, die Dialyse zu verbessern.
CrCl/Woche
Ein weiterer zu berechnender Wert bei APD-Patienten ist die wöchentliche Kreatinin-Clearance (CrCl/Woche). Diese sollte 45 Liter pro Woche pro 1,73 m² erreichen.
PCR
Die PCR (Protein Catabolic Rate) beschreibt die Ernährungssituation in Bezug auf den Eiweißhaushalt und sollte bei >1,0g pro kg Körpergewicht/Tag liegen.