Schmerztherapie
Was ist Schmerz?
Schmerz ist „ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebsschädigung verknüpft ist, beziehungsweise mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird“. So beschrieb es 1979 ein Wissenschaftler der International Association for the Study of Pain (IASP).
Diese komplexe Sinneswahrnehmung erfüllt eine wichtige Aufgabe im menschlichen Organismus: Akuter (plötzlich auftretender) Schmerz ist ein Warnsignal. Er zeigt, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt. So lebenswichtig diese Funktion ist, so belastend wird sie für Patienten, bei denen chronischer (lang andauernder) Schmerz als ständiger Begleiter das Leben bestimmt.
Schmerz als eigenständige Krankheit?
Akute Schmerzen kennt jeder. Sie sind in der Regel von kurzer Dauer und klingen nach Beseitigung der Ursache wieder ab (z. B. Zahnschmerzen). Chronische Schmerzen dauern über mehrere Monate an oder kehren immer wieder.
Bei chronischen Schmerzen steht nicht mehr die ursprüngliche Funktion des Schmerzes – nämlich zu alarmieren – im Vordergrund. Der Schmerz verselbständigt sich und wird zu einer eigenständigen Krankheit.
Was ist das Schmerzgedächtnis?
Schmerzen hinterlassen Spuren – es entwickelt sich ein sogenanntes „Schmerzgedächtnis“. Das bedeutet, dass früher erlebte Schmerzen aktuelle Schmerzempfindungen verstärken können. Um ein solches „Gedächtnis“ gar nicht erst entstehen zu lassen, sollten z. B. nach Operationen Schmerzen durch die Gabe von entsprechenden Medikamenten verhindert werden.
Welche Folgen haben chronische Schmerzen?
Expertenschätzungen zufolge ist in Deutschland jeder zehnte von chronischen Schmerzen betroffen. Tumorpatienten leiden besonders häufig darunter. Schmerzen lösen körperlichen und mentalen Stress aus und können mit ernsten Folgekomplikationen verbunden sein. Langfristig wirken sich Schmerzen negativ auf verschiedene Organe, die Abwehrkräfte und das Herz-Kreislauf-System aus.
Wer häufig oder ständig unter Schmerzen leidet, verändert auch sein soziales Verhalten. Isolation, Probleme in der Partnerschaft und Verlust des Arbeitsplatzes können die Folgen sein.
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Schmerzen können heute gut behandelt werden. Die Therapie richtet sich nach Art und Intensität der Schmerzen. Einen Grundpfeiler der Behandlung bildet die medikamentöse Schmerztherapie. Bei Tumorpatienten und Patienten mit chronischen Schmerzen ist die kontinuierliche und sichere Verabreichung von Schmerzmitteln (Analgetika) ausschlaggebend für den Therapieerfolg.
Eine der erfolgreichsten und verträglichsten Methoden ist die Gabe flüssiger Schmerzmittel über die Vene oder das Rückenmark. Mechanische Pumpen sorgen für eine sichere und kontinuierliche Zufuhr. Sie sind in unterschiedlichen Größen und verschiedenen Flussraten erhältlich: So kann die Dosierung individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. Durch die einfache Handhabung der Pumpen bleibt der Patient während der Infusion unabhängig und mobil.
Welche Möglichkeiten bietet Baxter in der Schmerztherapie?
Für die Behandlung von Schmerzen bietet Baxter mit dem INfusor eine bedienerfreundliche Pumpe für eine sichere und kontinuierliche Zufuhr flüssiger Schmerzmittel. Dank der speziellen Eigenschaften eines Elastomer-Ballons im Inneren des INfusors funktioniert dieser rein mechanisch und kommt ohne störende Elektronik aus. Dies macht den INfusor zu einem praktischen und leicht zu handhabenden Hilfsmittel in der ambulanten Schmerztherapie. Der Patient bleibt während der Infusionen unabhängig und mobil und kann seine Medikation präzise und bedarfsgerecht dosieren.
Baxter INfusoren werden eingesetzt bei:
- Postoperativen Schmerzen
- Chronischen Schmerzzuständen
- Tumor-Schmerzen

