Intensivmedizin

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Was bewirken Plasmaproteine?

Plasmaproteine sind bei der Behandlung verschiedener angeborener oder erworbener Erkrankungen unersetzlich und haben oft eine lebensrettende Funktion. Viele Menschen sind ein Leben lang auf diese Medikamente angewiesen, wie beispielsweise Patienten mit Hämophilie („Bluter“), Patienten mit Immunmangelkrankheiten oder mit einem angeborenen Mangel an Protein C. Prinzipiell kann jedoch jeder Mensch, beispielsweise durch einen Unfall oder eine Infektion, in eine Situation geraten, in der er aus Plasma hergestellte Medikamente benötigt.
Plasmaproteine werden aus dem Plasma von gesunden Spendern gewonnen.

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Was ist ein Protein C-Mangel?

Ein Protein C-Mangel kann angeboren oder erworben sein. Der schwere angeborene Protein C-Mangel ist eine seltene Krankheit, die nur eines von ca. 200.000 Neugeborenen betrifft1.

Die Symptome können sich in den ersten Lebenstagen, aber auch erst im jungen Erwachsenenalter bemerkbar machen. Der Schweregrad der Symptome korreliert mit dem Ausmaß des Mangels.

Beim erworbenen Protein C-Mangel ist entweder die Protein C-Synthese gestört, beispielsweise bei Lebererkrankungen, oder der Verbrauch an Protein C erhöht, wie bei einer durch Bakterien verursachten Blutvergiftung (bakterielle Sepsis).

1Quelle: Paul N. Knöbl, Human protein C concentrates for replacement therapy in congenital and acquired protein C deficiency. Drugs of Today 2008, 44(69. $”)-$$!

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Welche Funktionen erfüllt Protein C im Organismus?

Nach heutigem Kenntnisstand tragen mindestens drei Funktionen von Protein C zu seinem schützenden Effekt bei:

  • Protein C ist ein wichtiger Gerinnungshemmer, der bestimmte körpereigene Stoffe, die bei einer Verletzung für die Blutgerinnung verantwortlich sind, inaktiviert.
  • Protein C unterstützt  die Auflösung von Blutgerinnseln in den Gefäßen und verhindert damit eine schwere Schädigung der Organe.
  • Protein C besitzt antientzündliche Eigenschaften.


Fehlt dem Körper das lebensnotwendige Protein C, kommt es zu Blutgerinnseln, die die Durchblutung wichtiger Organe behindern. Mögliche Folgen sind Schädigungen von Nieren, Leber, Lunge und Gehirn sowie Erblindung aufgrund von Blutgerinnseln in der Netzhaut des Auges.

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Wie wird die Qualität von Plasmaprodukten gesichert?

Der Ausgangsstoff für lebensrettende Plasmaprodukte ist das Humanplasma freiwilliger Spender. Bis diese Plasmaprodukte dem Patienten als fertige Medikamente zur Verfügung stehen, müssen zahlreiche Schritte zur Qualitätssicherung durchlaufen werden. Dies betrifft sowohl die sorgfältige Auswahl geeigneter Spender als auch die ständige Kontrolle des gespendeten Plasmas.

Baxter gehört weltweit zu den führenden Herstellern und Anbietern von Plasmaprodukten und verpflichtet sich selbst zur Einhaltung höchster Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Jede abgenommene Spende wird in speziellen Labors einzeln auf potentielle Krankheitserreger getestet.  Dazu nutzt Baxter ein eigens zu diesem Zweck vom Unternehmen entwickeltes Verfahren, das im Bezug auf Genauigkeit und Sicherheit herkömmlichen Methoden deutlich überlegen ist: Die PCR-Testmethode erkennt Krankheitserreger schon vor der Bildung von Antikörpern anhand ihrer Erbsubstanz.

Durch die Auswahl und Qualifizierung der Spender, die Einzelspendentests, das sogenannte Sperrlager – zwischen dem Zeitpunkt der Spende und der Verarbeitung zu Plasma-Produkten muss ein Zeitraum von mindestens zwei Monaten liegen – dem PCR-Test und weiteren Schritten zur Virusinaktivierung, wie beispielsweise Dampf- und chemische Behandlung,  hat die Sicherheit unserer Plasmaprodukte einen bis dato unübertroffenen Standard erreicht.

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