Dialyse im Zentrum

Was ist eine Blutwäsche
(Dialyse über die künstliche Niere)?

Eine Blutwäsche, auch Hämodialyse genannt, findet außerhalb des Körpers statt. Dabei fließt das Blut über einen Schlauch in das Dialysegerät. Hier befindet sich die sogenannte „künstliche Niere“. In dieser Filtereinheit wird das Blut von Giftstoffen und überschüssigem Wasser gereinigt und dann an den Körper zurückgegeben. Dazu müssen im Vorfeld in einer kleinen Operation am Unterarm eine Vene und eine Arterie verbunden werden. In diesem sogenannten Shunt (oder arteriovenöse Fistel) werden bei der Dialyse jeweils zwei Nadeln punktiert. Die eine zum Zuführen des Blutes an das Gerät, die zweite für die Rückführung in den Körper. Eine Blutwäsche im Dialysezentrum dauert bis zu fünf Stunden und wird in der Regel dreimal pro Woche durchgeführt. Geschultes medizinisches Personal übernimmt die Handhabung der Geräte und steht während des Vorgangs zur Betreuung bereit. Um den Ablauf in einem Dialysezentrum optimal zu organisieren bekommt der Patient einen festen Plan, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit er zur Dialyse eingeteilt ist.

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