Zentrumsdialyse

Hämodialyse (HD)

1956 brachte Baxter die erste künstliche Niere auf den Markt – und sorgte dafür, dass das Leben zahlreicher Menschen mit terminaler Niereninsuffizienz erhalten werden konnte. Bis heute ist die Hämodialyse nicht aus der nephrologischen Therapie wegzudenken.

Unser aktuelles Produktportfolio auf dem Gebiet der HD umfasst Diasol-säurekonzentrate, Bikarbonatkartuschen, Fistula-Nadeln und Pushban-Pflaster. Außerdem beliefert Baxter Dialysezentren in aller Welt mit Dialysatoren. Dazu zählen neben den bewährten Celluloseacetat- und Triacetatmembranen auch neuartige synthetische Dialysatoren mit PUREMA- und Polynephron-Membran.

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Intermittierende Peritonealdialyse (IPD)

Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, eine PD auch unter medizinischer Aufsicht in einem Dialysezentrum durchzuführen. Diese Form der PD wird als intermittierende Peritonealdialyse (IPD) bezeichnet. Der Patient sucht drei-bis viermal pro Woche ein Dialysezentrum auf und wird dort unter Aufsicht des medizinischen Personals dialysiert – in der Regel über Nacht. Für Dialysezentren bietet die Nachtdialyse die Möglichkeit, den Personaleinsatz im Zentrum zu optimieren. Die Kostenerstattung seitens der Kassen ist dem höheren pflegerischen Aufwand angepasst.

Die IPD ist bei Patienten indiziert, die unter ausgeprägter Multimorbidität oder schwerer Herzinsuffizienz leiden und für die Hämodialyse ungeeignet (z. B. wegen der fehlenden Möglichkeit zur Anlage eines Shunts), gleichzeitig aber nicht in der Lage sind, eine PD selbstständig durchzuführen. Wenn ein schneller Therapiestart erforderlich ist, kann die IPD vorübergehend durchgeführt werden, bis der Patient die Voraussetzungen für eine ambulante PD erfüllt.

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